Lytron - Total Thermal Solutions
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Firmengeschichte von Lytron: 50 Jahre herausragender Leistungen in der Entwicklung und Fertigung

 Lytron Logo 50th Anniversary
 Firmengründer Ernest Neumann im Jahr 1962
Firmengründer Ernest Neumann

 Firmengründer Ferdinand Lustwerk im Jahr 1971
Firmengründer Ferdinand Lustwerk im Jahr 1971


 Auslassventil. Jedes GE J-85-Triebwerk hat zwei solche Ventile.
Auslassventil. Jedes GE J-85-Triebwerk hat zwei solche Ventile.


 Inner Fin
„Innenlamelle“ in Aluminiumröhren


 Flüssigkeit-zu-Luft-Wärmetauscher, auch als
Flüssigkeit-zu-Luft-Wärmetauscher,
auch als „Donut Cartridge Cooler“ (Ringkartuschen-Kühler) bezeichnet.


 Aufweiter für Röhren und Kühlrippen eines Wärmetauschers
Aufweiter für Röhren und Kühlrippen eines Wärmetauschers


 Rohrbiegemaschine
Rohrbiegemaschine


 Broschüre von Alpha United
Broschüre von Alpha United


 Lytron-Katalog 1991
Lytron-Katalog 1991


 Lytron-Katalog 1994
Lytron-Katalog 1994


 Lytron-Katalog 1996
Lytron-Katalog 1996


 Lytron-Katalog 2004
Lytron-Katalog 2004


 Lytron-Katalog 2008
Lytron-Katalog 2008


 Firmengebäude von Lytron im Jahr 2004, vor der Erweiterung und Renovierung
Firmengebäude von Lytron im Jahr 2004,
vor der Erweiterung und Renovierung


 Firmengebäude von Lytron im Jahr 2006,
Firmengebäude von Lytron im Jahr 2006,
nach der Erweiterung und Renovierung


Lytron, Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kühlkomponenten und Kühlsystemen, feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Lytron wurde 1958 in Cambridge, Massachusetts (USA) von zwei Absolventen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gegründet: Ernest Neumann und Ferdinand Lustwerk. Vor der Gründung von Lytron war Neumann Professor am MIT und Lustwerk arbeitete als Assistent im ingenieurwissenschaftlichen Labor.

Lytron hieß ursprünglich Tyron und fertigte zunächst Turbinenschaufeln für Düsentriebwerke. 1960 verkaufte Neumann sein Know-how über Turbinenschaufeln an ein Unternehmen aus Pennsylvania und benannte die Firma in Lytron um. Neumann begann daraufhinn, für Lytron nach anderen technischen Projekten Ausschau zu halten. Bei einem Rundgang durch das Gelände von GE Aviation in Lynn, Massachusetts (USA) erfuhren Neumann und Lustwerk von einem Problem, das GE mit seinen Auslassventilen an den J85-Düsentriebwerken hatten. Die mechanischen Komponenten der Auslassventile neigten dazu, zu kleben. Hierdurch wurden erhebliche Probleme verursacht, weil das J85-Triebwerk bei Militärflugzeugen und kommerziellen Flugzeugen eingesetzt wurde. Neumann, Lustwerk und ein weiterer Ingenieur von Lytron, Thomas Flint, ergriffen übers Wochenende die Initiative, ein neues Auslassventil zu konstruieren. Ihre Konstruktion war der vorhandenen deutlich überlegen. Sie stellten ihre Konstruktion den Ingenieuren von GE vor und es dauerte nicht mehr lange, bis Lytron Aufträge für seine Auslassventile erhielt. So wurde GE einer der ersten Kunden von Lytron. Heute liefert Lytron weiterhin Auslassventile an das US-Militär und private Firmen.

In demselben Jahr übernahm Lytron außerdem einen Geschäftsbereich von Dunham-Bush in Hartford, Connecticut (USA). Der von Lytron übernommene Geschäftsbereich konstruierte und fertigte Kühlrippenwärmetauscher  aus Aluminium für Flugzeuge. Für Lytron bedeutete dies den Einstieg in das Wärmetauscher -Geschäft. Die Röhren in den Wärmetauschern enthielten innen Kühlrippen, die die Wärmeleistung optimierten. Ihre Stärke wurde durch das Tauchlötverfahren erzielt. Lytron übernahm aber nicht nur die Technologie und einige Produktionsanlagen, sondern auch zwei neue Mitarbeiter: Joseph Brown und Edwin Carell. Brown war Schweißtechniker und arbeitete bis 2002 für Lytron. Carell, der bis 1995 bei Lytron tätig war, war Vertriebsingenieur.

Carell brachte nicht nur seine Erfahrungen im Vertrieb und in der Konstruktion von Wärmetauschern bei Lytron ein, sondern auch einen Großauftrag von IBM. Dieser umfasste die Konstruktion und Fertigung eines Systems zum Aufwärmen und Abkühlen von Öl, mit dem die Temperatur eines Computerspeichers auf konstanten 35,56 °C gehalten werden sollte. Das System bestand aus einem Wärmetauscher, einem Heizgerät, einem YMCA-Duschventil und weiteren Teilen. Mit diesem Auftrag begann die langjährige Geschichte der Elektronikkühlung und der Kühlsystemkonstruktion bei Lytron.

1963, nur drei Jahre nach dem Einstieg in den Wärmetauschermarkt, begann Lytron ebenfalls mit der Fertigung von Kühlplatten. Eine der ersten Kühlplatten  des Unternehmens war eine Kupferkühlplatte für das von Raytheon für die US-Luftwaffe konstruierte Luftverteidigungssystem HAWK. Weitere frühe Kunden von Lytron waren die Atlantic Research Corporation (die jetzt zur American Pacific Corporation), WestinghouseLawrence Livermore LaboratoriesDupontVarian, und Ingersoll-Rand. Die Produkte von Lytron sorgten für die Kühlung von Rückatmungsgeräten für U-Boote, Nuklearreaktoren, Kompressoren in Elektrizitätswerken und zahlreichen anderen Anwendungen.

Mitte bis Ende der sechziger Jahre erlebte Lytron einen bedeutenden Wandel. 1965 wurde beschlossen, Lytron von Cambridge in die Pine Street in Woburn, Massachusetts (USA), zu verlegen, wo das Unternehmen mehr Platz zum Wachsen hatte. Kurz danach starb Neumann unerwartet und O.P. Young wurde für einen kurzen Zeitraum Präsident.

1966 wurde Jack Kellogg neuer Vorstandsvorsitzender. Kurz darauf übernahm Henry Milo den Vorstand für die Geschäftsführung und die Leitung der Finanzabteilung. Vor seiner Tätigkeit bei Lytron hatte Kellog für Nutmeg Steel Castings gearbeitet. Milo war vorher bei der Foxboro Company tätig gewesen. Damals beschäftigte Lytron etwa 15 Mitarbeiter und das Produktionswerk arbeitete im Drei-Schichten-Betrieb, um die Produktionsanforderungen für Auslassventile und Wärmetauscher erfüllen zu können.

1968 verlegte Lytron das Firmengelände an den Dragon Court in Woburn und verdreifachte es fast von 1858 m2 auf 5388 m2. Lytron begann außerdem mit der Entwicklung von ringförmigen Zwischenkühlern für den Einsatz in den Kompressoren von Ingersoll-Rand für Kohleelektrizitätswerke. Die sogenannten „Donut-Cartrigde-Cooler“ (Ringkartuschenkühler), die  68 kg bis 544 kg wogen, waren Flüssigkeit-zu-Luft-Wärmetauscher aus Kupferröhren mit inneren Kühlrippen, die in Rohrböden aus massiven Messingplatten geschweißt wurden. Lytron bot die Kühler auch in Edelstahl- und Kupfernickelausführung an. Die Kühler wurden über 10 Jahre lang gefertigt.

Wohl einer der stolzesten Tage in der Firmengeschichte von Lytron war der 20. Juli 1969, als die USA auf dem Mond landeten. Die Grumman Aircraft Engineering Corporation, die heute zu Northrop Grumman, gehört, war Hauptauftragnehmer für das  Apollo-Mondmodul und Lytron war Subauftragnehmer. Lytron konstruierte und fertigte bogenförmige fließgepresste Aluminium-I-Profile mit Innenlamellen, die auch als „LM Cold Rails“ bezeichnet wurden und sowohl der Kühlung als auch als Stützträger für die Raumfähre dienten. Grumman Aircraft schickte den Mitarbeitern von Lytron einige Monate später einen Brief und dankte ihnen für ihre Zusammenarbeit und Effizienz sowie für die Einhaltung des engen Lieferzeitplans ihres Kunden. Die Mitarbeiter von Lytron werden niemals vergessen, was für eine bedeutende Rolle sie bei diesem großen historischen Ereignis gespielt haben.

1973 machte Lytron einen weiteren großen Schritt vorwärts bei der internen Organisation: Das Unternehmen schaffte einen IBM-Computer an (System 3 Modell 6-Computer), um die Lohnabrechnung, Rechnungslegung, Abrechnungen mit Lieferanten und Kunden, Bestandsführung, Produktion, Bestellungen und Auftragsbestände zu verwalten. Lytron war seiner Zeit so weit voraus, dass IBM Milo bat, bei einem Seminar über die Installation und den einzigartigen Gebrauch des Systems bei Lytron zu berichten. Heute ist Lytron nach wie vor auf dem modernsten Stand der Technologie, um die Effizienz und Qualität seiner Geschäftstätigkeit beständig zu erhöhen.

Ein weiterer besonders denkwürdiger Tag in der Firmengeschichte von Lytron kam etwa 8 Jahre später, am Freitag, den 8. April 1977. Lytron war wegen des Feiertags am Karfreitag geschlossen, als mehrere Mitarbeiter zu Hause durch Anrufe gestört wurden, in denen sie über einen Brand im Werk unterrichtet wurden. Niemand weiß genau, wie das Feuer ausgebrochen ist, aber wahrscheinlich wurde es durch korrodierte elektrische Kabel in der Nähe eines Salzbades verursacht, das beim Tauchlöten verwendet wurde. Etwa 25 % des Gebäudes wurden vollständig zerstört. Obgleich es keiner der stolzesten Tage für Lytron war, hat das Unternehmen durch diesen Vorfall doch eine wertvolle Lektion in Sachen Sicherheit gelernt. Zudem wurde durch das Erlebnis das Engagement der Mitarbeiter von Lytron deutlich, die alle an einem Strang zogen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Das Werk blieb durchgehend in Betrieb und alle Liefertermine bei den Kunden konnten eingehalten werden.

1979 kaufte Lytron Davidson Fan aus Watertown, Massachusetts (USA) von Nutmeg Steel Castings. Vor dem Kauf hatte Davidson Fan bereits als Unterauftragnehmer für Lytron gearbeitet. Der Betrieb Davidson Fan verblieb in Watertown.

1982, nachdem Kellogg und Milo das Unternehmen bereits seit über 15 Jahren geleitet hatten, ernannte Lytron einen neuen Vorstandsvorsitzenden, Dick Cole. Damals war Lytron 8,5 Millionen US-Dollar wert und der geschäftliche Schwerpunkt lag immer noch auf Kühlrippenwärmetauschern und Auslassventilen. Durch den Kalten Krieg tätigte das US-Verteidigungsministerium hohe Ausgaben, und der Militärmarkt machte über die Hälfte von Lytrons Geschäft aus. Die andere Hälfte von Lytrons Geschäft galt überwiegend der Elektronik und dem Markt für medizinische Geräte.

1987 übernahm Lytron Alpha United aus El Segundo, Kalifornien. Durch diese Erwerbung kamen Öfen für die Vakuumlötung und anderes Betriebskapital in das Unternehmen, sowie das Geschäft mit Lamellenwärmetauschern und vakuumgelöteten Kühlplatten.

1989 fiel die Berliner Mauer und bald darauf wurden die Ausgaben des US-Verteidigungsministeriums gekürzt. Für Lytron ergab sich hieraus die Gelegenheit, sich stärker auf dem kommerziellen Markt zu orientieren. In den darauffolgenden 10 Jahren verringerte sich das Geschäft mit Militär, Luft- und Raumfahrt bei Lytron von 65 % der Gesamtumsätze auf 30 %.

1990 wurde Charles Carswell neuer Vorstandsvorsitzender. Carswell arbeitete bereits seit 1987 bei Lytron, und zwar als Vorstand für den Vertrieb. Mit Carswells Vorstandsvorsitz entstand für die 70 Mitarbeiter von Lytron eine neue Unternehmenskultur. Carswells Philosophie war es, Zeit und Geld in Forschung und Entwicklung zu investieren und Risiken einzugehen, um neue Märkte und neue Technologien zu erschließen. Er ermutigte die Mitarbeiter zudem, sich nicht über Misserfolge zu grämen, sondern anhand der Erfolge voranzuschreiten. So förderte er eine Kultur des eigenständigen Denkens, in der die Mitarbeiter befähigt wurden, selbständige Entscheidungen zu treffen. Eine neue Abteilung für Fertigungstechnik mit der Bezeichnung „Manufacturing Engineering“ wurde geschaffen, um die Lücke zwischen Konstruktion und dem Werk zu schließen.  Das Ergebnis war ein Unternehmen, das technischer dachte als die meisten Industrieunternehmen und das sich stärker auf die Bereitstellung hochwertiger, kundenspezifischer Lösungen konzentrierte. 

1992 verlegte Lytron das Geschäft von Alpha United in die eigene Firmenzentrale nach Woburn, Massachusetts. So konzentrierte sich der gesamte Betrieb unter einem Dach. Lytron ist davon überzeugt, dass das Unternehmen im Laufe der Jahre bedeutende Vorteile erzielt hat, weil es den gesamten Betrieb an einem Standort konzentriert hat. Hierdurch kann Lytron mit geringeren Gemeinkosten arbeiten und die Mitarbeiter aus Konstruktion und Fertigung haben engeren Kontakt, was die Effizienz steigert und die Kommunikation fördert.

1993 begannt Lytron mit der strategischen Planung für das kommende Jahr. Seitdem ist die strategische Planung zu einem jährlichen Ereignis geworden. Zu Beginn der neunziger Jahre hat Lytron sein Technologieangebot außerdem erheblich erweitert. Auf Anfrage von IBM produzierte Lytron die ersten Press-Lock™-Röhrenkühlplatten. Diese weisen eine wesentlich bessere Wärmeleistung auf als andere Kühlplatten und sind wesentlich zuverlässiger.

Anhand des strategischen Planungsprozesses erkannte Lytron die Gelegenheit für ein weiteres Produkt. Lytron hat Wärmetauscherkomponenten an Lasertechnologiefirmen für deren Kühlsysteme geliefert, dabei aber festgestellt, dass das Unternehmen gut positioniert war, um das gesamte Kühlsystem zu liefern. 1994 konstruierte Lytron einen Flachrohrwärmetauscher, der auch als Ölkühler bezeichnet wird, sowie ein modulares Kühlsystem (MCS), das auch als Umluftkühlsystem bezeichnet wird. Ein MCS besteht aus einem Wärmetauscher, der mit einem Lüfter, einer Pumpe und einem Tank in einem strapazierfähigen Metallgehäuse integriert wird. Die ersten MCS-Systeme wurden an GE für den Gebrauch in MRT-Geräten verkauft. Sie enthielten die Flachrohrwärmetauschertechnologie. Lytron verkaufte allein an GE über 1000 MCS-Systeme. Kurz nach der Konstruktion des MCS übernahm Lytron Waterworks aus Burlington, Massachusetts. Dieser Schritt bedeutete den Einstieg des Unternehmens in das Rückkühler-Geschäft.

Bis zur Mitte der neunziger Jahre hatte Lytron nicht nur seine Produktreihen diversifiziert, sondern auch seine Märkte. Etwa 30 % des Geschäfts entfielen auf medizinische Geräte, 30 % auf Militär, Luft- und Raumfahrt, und 30 % auf die Industrie. 1996 führte Lytron den Slogan „Total Thermal Solutions“ ein. Dieser Slogan spiegelte das neu erweiterte Produktangebot von Lytron wider, das nun Kühlplatten, Wärmetauscher und Kühlsysteme umfasste. Ein Kunde konnte nun sämtliche Komponenten seines Flüssigkeitskühlkreislaufs bei Lytron einkaufen. Das Unternehmen begann auch mit dem Verkauf seiner Standardprodukte über McMaster-Carr, eine große Industrievertriebsgesellschaft.

Lytron hat sich der Investition in die Zukunft verpflichtet. Diese Selbstverpflichtung wurde am Ende der neunziger Jahre fortgesetzt. 1998 kaufte Lytron ein Umformwerkzeug für die Fertigung von Kühlrippen, die bei Anwendungen mit Wasserkühlung effizienter waren. Das Unternehmen brachte in dieser Zeit auch seine Website www.Lytron.com heraus.

1999 entwickelte Lytron eine völlig neue Konstruktion für seinen Rückkühler. Dieses Projekt ergab sich durch die Marktanforderungen, und es wurden sämtliche von den Kunden nachgefragten Leistungsmerkmale und Nutzen berücksichtigt (wie auch die Klagen, die Lytron über die Produkte seiner Konkurrenz gehört hatte). Zudem hatte sich der Bedarf eines attraktiven Kühlers für den Gebrauch in Krankenhäusern, Labors und anderen anspruchsvollen kommerziellen Anwendungen ergeben. Die preisgekrönte Neukonstruktion des Rückkühlers berücksichtigte zudem praktische Gesichtspunkte bei der Fertigung des Kühlers. Das Ergebnis war eine Garantie die diejenige der Konkurrenz übertraf. Der neue Rückkühler wurde “Kodiak” genannt.

1999 ging Lytron auch eine Partnerschaft mit Russell Associates als Vertretung US-amerikanischer und kanadischer Hersteller für den Militär-, Luft- und Raumfahrtmarkt ein. Hierdurch konnte Lytron seine Märkte weiter diversifizieren. Diese Strategie der Marktdiversifizierung hat sich für Lytron bezahlt gemacht. Beispielsweise machte Lytron im Jahr 2001 20 % seiner Geschäfte auf dem Halbleitermarkt. Trotz des Zusammenbruchs dieses Marktes konnte Lytron den 20 % Verlust im Halbleitergeschäft in jenem Jahr durch zusätzliche Umsätze auf dem Militärmarkt ausgleichen. In demselben Jahr unternahm Lytron außerdem eine Umstrukturierung des Werks. Durch die Werksumstrukturierung wurde die Produktion effizienter gestaltet. Hierdurch konnte Lytron rentabler werden und das Wachstum des Unternehmens wurde weiter angetrieben.

Um dem Bedarf des wachsenden Kühlsystemgeschäfts besser gerecht zu werden, rief Lytron 2002 eine Kundendienstabteilung  ins Leben. Heute bietet Lytron rund um die Uhr (24 Stunden, 7 Tage die Woche) einen Supportservice für seine Kunden an und betreibt überall auf der Welt Servicelager. Lytron bietet auch Kundendienst und Schulungen vor Ort an.

2003 begannt Lytron mit dem Vertrieb seiner Standardprodukte über MSC Industrial Supply. Heute ist MSC der größte Vertriebspartner von Lytron für Standardprodukte. Lytron hat weltweit zahlreiche Vertriebskanäle. Diese gewährleisten, dass die Kunden Lytrons die benötigten Produkte problemlos finden können, wenn sie sie brauchen.

Angesichts des stetigen, jahrelangen Wachstums seit Mitte der 1990er Jahre brauchte Lytron Platz für die Firmenerweiterung. Die Eigentümer des Unternehmens waren davon überzeugt, dass Lytron an seinem gegenwärtigen Standort einen strategischen Vorteil hatte: zum einen wegen seiner talentierten, loyalen Mitarbeiter, zum anderen wegen der Nähe zu Boston und damit zu einer der weltbesten Fakultäten für Ingenieurwissenschaften. Darum kaufte Lytron ein benachbartes Gebäude und begann 2004 mit dem Bau bzw. Umbau.

2005 erkannte Lytron, dass das Unternehmen wieder einmal seinen Markt diversifizieren musste, um seine Stabilität zu sichern. Damals tätigte Lytron 50 % seiner Geschäfte auf dem Markt für medizinische Geräte. Für die weitere Diversifizierung und das weitere Wachstum tätigte Lytron im Jahr 2006 die  Übernahme von Lockhart. Nur wenige Monate später zog Lytron in das neu renovierte und erweiterte Firmengebäude auf einer Fläche von 10.683 m2. Das Unternehmen begann außerdem, die Ausstattung aus dem Lockhart-Werk in Paramount (Kalifornien) in das Werk in Woburn (Massachusetts) zu verlegen. Die Übernahme von Lockhart brachte Lytron neues Betriebskapital und neue Geschäfte in der Militärsparte.

Heute entwickelt und fertigt Lytron Kühlplatten, Kühlsysteme und Wärmetauscher für Originalgerätehersteller und Endbenutzer in aller Welt. Das Anliegen von Lytron ist es auch weiterhin, seine Kunden mit qualitativ hochwertigen Total Thermal Solutions™ zu bedienen. 2008 feierte Lytron sein 50-jähriges Firmenjubiläum und 14 Jahre ununterbrochenes Wachstum. Lytron bedient zahlreiche Märkte, darunter medizinische Geräte, Militär, Luft- und RaumfahrtLasertechnologieLeistungselektronik,
DatenkommunikationsausrüstungenHalbleiter usw. Das Unternehmen investiert weiterhin in neue Technologien und Forschung und Entwicklung, in neues Betriebskapital und in seine Mitarbeiter. Lytron, ein in der Branche führendes Unternehmen, das für seine herausragende technische und Fertigungsqualität bekannt ist, ist bereit für weitere 50 Jahre Wachstum und Erfolg.

Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern von Lytron, die ihre Fakten, Zahlen und Geschichten beigetragen haben:

Edwin Carell, i. R., ehemaliger Vertriebsingenieur (von 1960 bis 1995 bei Lytron tätig)
Charles Carswell, Vorstandsvorsitzender (seit 1987 für Lytron tätig)
Charles Gerbutavich, Ltd. Prozessingenieur/Fertigungsingenieur (seit 1967 für Lytron tätig)
Richard Goldman, Vormaliger Vorstand Konstruktion (von 1988 bis 2009 bei Lytron tätig)
Joseph O’Connor, Expanding-Cell-Bediener (seit 1966 für Lytron tätig)
Philip Nunn, Fertigungstechniker (seit 1963 für Lytron tätig)
Timothy Sheehan, Werksleiter (seit 1986 für Lytron tätig)