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Lytrons technisches Labor entwickelt IGBT-Teststation zur Messung der thermischen Leistung von Kühlplatten

IGBT-Teststation für Kühlplatten IGBT-Teststation zum Messen der thermischen
Leistung von Kühlplatten

Woburn, Massachusetts, USA, 15.09.2011: Bevor kundenspezifische Kühlplatten-Prototypen Lytrons Werk verlassen, kann jetzt ihre tatsächliche thermische Leistung mithilfe einer betriebsinternen Teststation für Bipolartransistoren mit isolierter Gateelektrode (IGBT) gemessen werden. In Fällen, in welchen die Temperaturhomogenität von IGBT zu IGBT die IGBT-Funktion beeinflusst, kann Lytron außerdem die Temperaturhomogenität unter Verwendung der tatsächlichen und der angegebenen Betriebsbedingungen des IGBTs bestätigen. Der Vorteil dieser Kühlplatten-Leistungstests im gleichen Werk, in dem die Kühlplattenentwickelt und gefertigt werden, liegt darin, dass Originalgerätehersteller (OEMs) dadurch viel Zeit im Entwicklungsprozess sparen können. Außerdem können Lytrons OEM-Kunden auf Wunsch aktiv an den Tests teilnehmen.

Lytron kann bis zu vier IGBTs mit verschiedenen Wärmebelastungen von bis zu 10 kW gleichzeitig testen. Außerdem können den Tests IGBTs von beliebigen Herstellern wie beispielsweise ABB, Semikron, Infineon und anderen unterzogen werden. Lytron kann auch Kühlplatten für IGBTs entwickeln und testen, die Heatspreader aus Metall einsetzen, sowie die stärker konzentrierten Wärmebelastungen, die auftreten, wenn IGBT-Chips nahe der Kühlplatte angeordnet sind, wie beispielsweise bei der SKiiP-Technologie von Semikron.

„Selbst bei den genauesten Modellen für Wärmeübertragung und Flüssigkeitsdynamik gibt es stets einen gewissen Unsicherheitsfaktor, bis die Kühlplatte unter tatsächlichen Anwendungsbedingungen getestet wird“, so Benjamin Fichera, Leiter der Abteilung Komponententechnik bei Lytron. „Mit unserer neuen Teststation können wir aber auch die letzten Zweifel beseitigen, so dass die Originalgerätehersteller vollen Vertrauens mit der Entwicklung ihrer Produkte fortfahren können.“

Für viele Originalgerätehersteller (OEMs) ist eine richtige Kühlung der Elektronik entscheidend für die Gesamtleistung und Zuverlässigkeit ihrer Geräte. Umrichter, Wechselrichter, Regelantriebe, Verstärker und andere elektronische Bauteile setzen häufig kundenspezifisch entwickelte Kühlplatten zur Wärmeableitung ein. Lytrons Konstruktionsingenieure verwenden auch hochmoderne unternehmenseigene, auf empirischen Daten basierende Simulationssoftware für die Durchführung komplizierter Wärmeanalysen und andere Tools, beispielsweise CFD und Strukturanalyse-Software. Lytron entwirft jedes Jahr Hunderte neue Teile und verwendet die dabei gesammelten Leistungsdaten, um die Genauigkeit von unseren Modellen für Wärmeübertragung und Flüssigkeitsdynamik ständig zu verbessern. Lytron kann auch Entwurfsvorschläge in seinem Entwicklungslabor prüfen und bestätigen.