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Geringer Kühlmittelfluss aus dem Rückkühler

Eines der häufigsten Probleme bei der Anwendung eines Kühlers ist ein geringer Kühlmittelfluss. Dieses Problem des geringen Durchflusses wird normalerweise durch einen starken Druckabfall im System oder einen gefrorenen Verdampfer verursacht. Glücklicherweise kann diese Situation auf einfache Weise vermieden werden: Alle Kühler  von Lytron verfügen über einen Durchflussschalter, der das System im Falle eines niedrigen Durchflusses abschaltet.

Die häufigste Ursache eines geringen Durchflusses ist ein starker Druckabfall innerhalb der Anlagen. Dies wiederum kann durch Knicke in den Schläuchen, lange Leitungen, Schläuche mit engem Durchmesser oder Hochdruck-Abfallanschlüsse bzw. sich selbst verschließende Schnellverschlusskupplungen verursacht werden.

Abb. 1. - Durchflusskontrollventil als Standardmerkmal oder als NachrüstungssatzIn diesen Situationen kann das Sicherheitskurzschlussventil der Pumpe zu niedrigen Durchfluss verursachen. Jeder Kühler von Lytron verfügt über eine Pumpenumführung, um Überdrucksituationen zu verhindern. Dieses Ventil ist entweder direkt in die Pumpe eingebaut (z.B. bei allen Verdrängerpumpen mit bis zu 5 gal/min bzw. 18,9 l/min), oder es handelt sich um ein Zweitventil hinter der Pumpe. Während des Druckaufbaus öffnet sich dieses Ventil und verringert den Wasserzufluss zur Anlage.

Um dies zu verhindern, bietet Lytron ein Durchflusskontrollventil als Standardmerkmal oder als Nachrüstungssatz (siehe Abbildung 1). Ein Kugelventil, das den Zu- und Rückfluss verbindet, reguliert den Fluss zwischen der Anlage und der Umführung. Auf diese Weise wird die Durchflussmenge oberhalb des vom Durchflussschalter benötigten Minimums gehalten und liefert der Anlage weiterhin Kühlflüssigkeit.

Das zweite häufige Problem bei niedrigem Durchfluss tritt auf, wenn der Kühler mit einem niedrigen Sollwert arbeitet, d.h. normalerweise unterhalb von 10oC (50oF). Bei dieser Temperatur sollte das Kühlmittel immer eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel sein. Die Temperatur des Kühlmittel im Verdampfer beträgt normalerweise 11oC unterhalb des Sollwerts. Wenn das Kühlmittel kein Frostschutzmittel enthält, kann es innerhalb des Verdampfers, des Ortes des Kühlmittel-/Wärmeübertragung, einfrieren. Ein geringer Durchfluss ist ein frühes Warnzeichen für Frost. Die Lösung zu diesem Problem ist die Verwendung eines Frostschutzmittels im Wasser. Lytron empfiehlt ein 30-70-Gemisch aus Ethylenglykol und Wasser. Auf diese Weise wird ein Frostschutz für Temperaturen weit unterhalb derjenigen innerhalb des Verdampfers geboten, und Probleme werden vermieden.

Hochdruckabfall und Frost innerhalb des Verdampfers können echte Probleme darstellen. Durch ein Befolgen dieser einfachen Schritte können teure Schäden und Ausfallzeiten vermieden werden, und die Kühlschleife wird jahrelang zuverlässige Dienste leisten.