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Wählen der richtigen Pumpe für Ihren Rückkühler

Leistungskurven der im Kodiak Rückkühler eingesetzten Zentrifugalpumpen

Um Ihren Anforderungen gerecht zu werden, ist die Wahl des richtigen Pumpentyps bei der Zusammenstellung eines Geräts von Kodiak Rückkühler entscheidend. Bei Ihrer Entscheidung sollten Sie sich hauptsächlich nach dem Druckverlust in Ihrem System richten.

  1. Fragen Sie sich selbst "Welchen Druckverlust hat mein System?" Legen Sie die Druck/Fluss-Kurve auf die Pumpenkurve des Kühlers. Der Schnittpunkt der beiden Kurven zeigt den erwarteten Durchsatz für Ihr System bei Verwendung dieser Pumpe an. Sowie Sie den erwarteten Durchsatz wissen, können Sie dem Beispiel zur Auswahl eines Rückkühlers folgen, um sicher zu stellen, dass dem System ausreichend Kapazität zur Bewältigung der Wärmebelastung zur Verfügung steht. Möglicherweise müssen Sie mehrere Kurven überprüfen, bevor Sie eine mit ausreichendem Durchsatz finden.
  2. Wenn Ihnen der Druckverlust in Ihrem System nicht bekannt ist, ist eine Verdrängerpumpe zu empfehlen. Der Durchsatz einer Verdrängerpumpe ist unabhängig vom Druckverlust im System. Aus Sicherheitsgründen ist die Pumpe mit einem internen Bypass ausgestattet, der werkseitig auf 4,1 bar eingestellt ist. Wenn der Druckverlust in Ihrem Systems über 4,1 bar liegt, läuft diese Pumpe im Bypass-Modus. Sie müssen für einen geringeren Druckverlust im System sorgen, indem Sie kürzere Schläuche mit großem Durchmesser verwenden.

Bei der Auswahl einer Pumpe müssen noch weitere Punkte beachtet werden.

  1. Filter
    a. Verdrängerpumpen reagieren empfindlich auf Partikel im Wassersystem. Wenn Sie sich für eine Verdrängerpumpe entscheiden, sollten Sie auch einen Wasserfilter verwenden. Wenn Sie einen Wasserfilter mit Ihrem Kodiak Kühler verwenden, empfehlen wir eine wöchentliche Überprüfung des Wasserfilters. Bei einem neuen System sammeln sich schnell Fremdstoffe im Filter an, die während der Systemeinrichtung eingedrungen sind und die zu einem Leistungsabfall des Systems führen können. Überprüfen Sie die Filterpatrone einen Tag nach dem Einrichten eines neues Systems, um sicher zu stellen, dass der Filter sauber ist und das System mit maximaler Leistung läuft. Nach dieser Erstinspektion des Filters sollten Sie den Filter wöchentlich überprüfen. Wir empfehlen Ihnen Austauschfilter vorrätig zu haben. Um die Lebensdauer der Pumpe weiter zu verlängern, ist es ratsam, das Pumpensieb regelmäßig zu überprüfen und zu reinigen. Die empfohlene Häufigkeit ist in Ihrem Handbuch angegeben.
    b. Wasserfilter und Deionisierungspatronen werden für Zentrifugalpumpen nicht empfohlen. Sie erhöhen den Druckverlust zu stark, wodurch der Durchfluss geringer wird. Wenn Sie einen Wasserfilter oder eine Deionisierungspatrone benötigen, empfehlen wir Ihnen die Verwendung einer Turbinenpumpe, die durch Druckverlust weniger beeinträchtigt wird.
  2. Lebensdauer der Pumpe
    a. Die Drehschieber der Verdrängerpumpe sind aus Graphit und reagieren, wie oben erwähnt, empfindlich auf Partikel. Zusätzlich zu der Verwendung eines Wasserfilters empfehlen wir Ihnen, die Pumpe nach 7000 Betriebsstunden auszutauschen. Dadurch werden Geräteschäden und Kosten wegen längerer Ausfallzeiten vermieden.
    b. Zentrifugalpumpen und Turbinenpumpen sind nicht so empfindlich gegenüber Partikeln im Wasserstrom und weisen sich von daher durch eine längere Lebensdauer gegenüber Verdrängerpumpen aus. Wir empfehlen, diese Pumpen alle 28.000 Stunden zu ersetzen.
  3. Kosten - In den Standardkühlern von Lytron ist eine Verdrängerpumpe enthalten. Die Zusatzkosten für eine Erweiterung auf eine Zentrifugal- oder Turbinenpumpe liegt normalerweise je nach Pumpengröße zwischen US$ 340,- und US$ 1000,-.

Wenn Sie bei der Auswahl einer Pumpe weitere Hilfe benötigen wenden Sie sich bitte an einen Anwendungstechniker von Lytron unter +1 781-933-7300.