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Zentrifugalpumpen im Überblick

Abbildung 1 Ansicht einer Zentrifugalpumpe Das Bild wurde mit freundlicher Genehmigung von Iwaki Walchem zur Verfügung gestellt

Der Begriff "Zentrifugalpumpe" umfasst eine Vielzahl an Pumpentechnologien. Zentrifugal steht für "eine vom Zentrum oder einer Achse nach außen gerichtete Bewegung", folglich wird in einer Zentrifugalpumpe ein rotierendes Flügelrad verwendet, um die Flüssigkeit nach außen zu drängen. Flüssigkeit tritt in die Pumpe ein und wird zum Mittelpunkt, oder dem Zentrum, des Flügelrads hingezogen und dann über die Radschaufeln (Blätter) durch die Zentrifugalkraft des rotierenden Flügelrads nach außen gedrängt. Die Flüssigkeit wird an die Außenseite des Pumpengehäuses (oder Strömungsringes) befördert und dann über den Pumpenauslass ausgelassen (siehe Abbildung 1) Der Fluss einer Zentrifugalpumpe ist abhängig vom Druckverlust des Systems: je höher der Druckverlust des Systems, desto niedriger der Durchfluss (siehe Anwendungshinweis: Grundlagen des Druckverlusts ).

Systeme von Lytron verwenden dichtungsfreie Zentrifugalpumpen mit Magnetkupplung, auch als Magnetantrieb bekannt. Bei Pumpen mit Magnetkupplung wird das Flügelrad über zwei Magnete angetrieben. Ein Magnet befindet sich an der Motorwelle und wird allgemein als "Antriebsmagnet" bezeichnet. Der andere Magnet sitzt am Flügelrad (der "angetriebene" bzw. "Flügelrad"-Magnet). Der Antriebsmagnet dreht sich und bewirkt somit auch eine Drehung des Flügelradmagneten mit derselben Geschwindigkeit. Bei dieser Pumpenbauart sind Pumpendichtungen überflüssig, die durch die von der Rotation der Motorwelle verursachte Reibung abnutzen und ein Grund für undichte Stellen sind. In den Zentrifugalpumpen von Lytron wird der Antriebsmagnet in das Flügelrad integriert und mit einer thermoplastischen Schicht überzogen, so dass absolut sicher gestellt ist, dass keine Kontamination mit Pumpenflüssigkeit auftritt. Somit ist durch den "Magnetantrieb" die Integrität der Pumpe gewährleistet und undichte Stellen aufgrund von Dichtungen oder an der Motorwelle sind ausgeschlossen.

Pumpen mit Magnetkupplung haben viele Eigenschaften, die sie für den bevorzugten Einsatz in Kühlern/Kühlsystemen auszeichnen. Bei sachgemäßem Betrieb sind keine nennenswerten Verschleißteile vorhanden. Von daher ist die erwartete Lebensdauer von Zentrifugalpumpen wesentlich höher als die von Verdrängerpumpen und Zentrifugalpumpen mit Dichtungen. Bei dieser Bauweise treten auch keine Partikel auf, die die Filter des Systems verstopfen können, so dass eine dauerhaft gleichbleibende Pumpenleistung gewährleistet ist. Alle Pumpen geben ein gewisses Maß an Wärme an die Flüssigkeit ab, wobei die von der Pumpe abgegebene Wärme möglichst gering zu halten ist, damit der Rückkühler einer weitestgehend gleichmäßigen Temperatur ausgesetzt ist. Da Pumpen mit Magnetantrieb für eine Wärmeentwicklung nur miminale Reibungsflächen aufweisen, übertragen sie weitaus weniger Wärme an die Flüssigkeit als andere Pumpenarten.

Diese lange, wartungsfreie Lebensdauer mit allen anderen Vorteilen dieser Bauart führten dazu, dass Lytron sich bei seinen Kühlungssystemen als erste Wahl für Zentrifugalpumpen mit Magnetkupplung entschieden hat.

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